Nach einem spartanischen, typisch amerikanischem Hotelfrühstück machten wir uns auf den Weg nach Kanada bzw. nach Cantley. Die Fahrt bis zur Grenze war recht eintönig, zwar viel Grün, aber kein Auf und Ab wie gestern und immer schnurgeradeaus.... langweilig. Aber nach knapp 1,5 Stunden Fahrt war dann endlich der Grenzübergang. Außer uns wollten leider gaaaannnz viele nach Kanada, und da Casi die falsche Schlange ausgesucht hatte, dauerte das ganze eine knappe halbe Stunde bis wir einreisen durften. Kurze Zeit später kam auch schon die 1000 Islands Brigde
Ottawa gehört zur Provinz Ontario, also englischsprachig. Kaum hatten wir die Brücke zu Gatineau überquert, welches schon zu Quebec gehört, war alles nur noch auf französisch. Schon witzig. Unsere Ranch befindet sich in Cantley, ein langgezogenes Dorf, mitten im Nirgendwo. Natur pur. Wir erreichten unsere Unterkunft, die sich in einer ausgebauten Scheune befindet, um 15,00 Uhr und schon 1 Stunde später hatte Lina ein Date mit Poncho, ein hübscher kleiner Schecke.
Während Lina hoch zu Ross die Gegend erkundete (natürlich ein geführter Ausritt!), machten Casi und ich uns zu Fuß auf die Ranch zu erkunden.
Jaaa, das Foto zeigt unsere Scheune :-)). Wir dachten zuerst auch: Ohaaa, lass uns wieder umdrehen. Aber von innen ist es richtig klasse. Wir haben die ganze Scheune für uns, und die ist noch auf 3 Ebenen aufgeteilt. Es fehlt hier und da noch an den Feinheiten, aber insgesamt ist es richtig gemütlich und klasse. Und egal aus welchem Fenster man guckt - wir sehen Pferde und Weiden und Wald. Wir hören wieder Vögel zwitschern (im Gegensatz zu NY).
Nach dem Ausritt waren wir noch einkaufen und mussten dabei feststellen, dass Lebensmittel in Deutschland echt billig sind...
Da uns mal wieder der Hunger überkam, sind wir heute Abend nur noch in den "Dorfpub" zum Essen gegangen. Lina und ich mussten unbedingt Poutine ausprobieren, ein Nationalgericht. War saulecker, aber auch höchstgradig ungesund xD. Danach rollten wir den kurzen Weg über die Straße unsere Einfahrt hoch, und jetzt sind wir müde und kuscheln uns in unsere gemütlichen Betten.
Ich bin gespannt, was uns morgen so erwartet....
Ein fröhliches Hallo aus dem heißen Hemmingen über den großen Teich!!! Ich habe jetzt alles gelesen und alle Bilder geguckt und bin - wie immer von Deinen Blogs - total begeistert!!! Wenn ich mal nach New York reise, will ich unbedingt auch in Brooklyn wohnen und bei Alex frühstücken :-). Und auch, wenn Du die Freiheitsstatue offenbar nicht so spannend findest ;-) - ich liebe das Foto! Das sind überhaupt tolle Ausschnitte, die Ihr da gewählt habt: besonders beeindruckend fand ich auch die enge Straße mit den älteren Sandsteinhäusern rechts und links und am Ende der Gasse dann dieses Hochhaus, dessen Fenster direkt in die Gasse schauen... irre... Bin sehr gespannt, wie es weitergeht und hoffe für Euch, dass Ihr bald mal einen anständigen Pool findet. Ich werde mich heute - es ist 11:43 Uhr und bereits über 30 Grad warm und es sollen 37 Grad werden - solange ich es angenehm finde, am Hemminger Badesee tummeln. Zuhause sperre ich die Hitze aus und hoffe das Beste... Habt weiter viel Spaß und berichte fleißig, liebe Martina. Ich bin dabei!!! Gruß und Kuß vom frauk
AntwortenLöschenHallo Frauke, danke für deinen lieben Kommentar. Ich hoffe, ihr könnt euch bald ein wenig abkühlen. Soll ich ein bißchen Kühle rüberschieben?
AntwortenLöschenDas mit dem Pool wird schwierig... wir haben nur noch in Niagara die Chance auf einen Pool. Ob es dort klappt - ich werde berichten...
Gruß und Kuß zurück