Freitag, 12. Juli 2019

Und schon zu Ende....

Jetzt sitze ich hier schon zu hause, die Waschmaschine läuft heiß, wir haben schon eingekauft und sind somit wieder voll angekommen. Aber wir hängen ganz schön durch, aber ein bisschen dauert es noch bis wir ins Bett gehen können.
So, dann beame ich mich gedanklich mal wieder zu unserem letzten NY Tag zurück.
Die Nacht war erstaunlich ruhig, obwohl das Hotel ziemlich hellhörig ist. Es war übrigens auch wunderschön - zumindest die Lobby. Wenn ihr Lust habt, dann googelt mal das The Wolcott Hotel. Für eine Nacht völlig ok, wenn man denn mitten drin sein will. Morgens schien die fette Sonne gnadenlos vom blauen Himmel, puuuh. Ich hab uns dann erstmal ein "gesundes" Frühstück vom Donkin Donuts gegenüber geholt. Als dann alle ihre Lebensgeister wiedergefunden haben, checkten wir aus dem Hotel aus, ließen unser Gepäck da, und machten uns auf zum Flatiron Building.







Was ich total mag an NY ist, dass man überall kleine lauschige Parks hat, und natürlich immer auch das dazugehörige Wildlife :-). Wir lieben die Squirrels....
Nach einer Atemhol-Pause im Park, ging es dann weiter zum Grand Central.

Das Chrysler-Building ist für mich das schönste Hochhaus in NY






Diesmal haben wir sogar die berühmten "Flüsterbogen" gefunden. Mussten wir natürlich auch sofort ausprobieren - hmmm, ja, keine Ahnung warum, aber bei uns hat es nicht funktioniert.
Dann wollte Lina noch mal zum Timessquare, also eigentlich wollte sie nur noch mal in den LineFriendsShop, hat aber nix mehr gefunden (zum Glück, denn die Koffer sind voll!). Da am Tage das Geschiebe und Gedränge hier etwas weniger ist, haben wir dann sogar den Weg auf die rote Treppe gemacht.







So, hier ist der Beweis: wir waren auf der roten Treppe! Nun aber wieder schnell weg hier....
Wir schlappten so langsam zurück Richtung Hotel. Es fing mittlerweile ein wenig zu tröpfeln an, aber das war sogar ganz angenehm. Lina hat dann noch mal den Weg zum KPop-Shop aufgesucht (sie hatte gestern ja nur eine halbe Stunde Zeit), Casi ging schon mal ins Hotel zurück. Irgendwann war dann auch Lina fertig, also auf ins Hotel und Sachen holen. Grrrr, natürlich im strömenden Regen.... Da konnte ich mich im Hotel gleich nochmals umziehen. Ab da an lief der Tag nicht mehr so gut:
im Regen mit den Koffern durch eine volle Stadt, die schweren Koffer runter in die Subway, sich mit einem Metro-Mitarbeiter rumärgern, aber schließlich doch noch am JFK angekommen. Koffer aufgeben - halt, Stopp! Meiner hatte Übergewicht... also, schnell ein paar Sachen noch mal umverteilen - geschafft, juchhu. Dann zum Security Check. Klar steht da ne Schlange, aber gar nicht soo lang, es geht auch schnell vorwärts - bis ein Mitarbeiter die Line dichtmacht und uns eine kostenlose Führung quer durch den JFK verschafft, natürlich müssen dabei alle in einer Linie bleiben, grrrr. Endlich am nächsten Security Check (im Keller) angekommen, müssen wir feststellen, dass hier die Schlange viel länger ist und es ewig dauert, bis man voran kommt. Naja, wir liegen noch gut in der Zeit, es ist 17.30 Uhr und um 19:00 soll das Boarding beginnen, bevor um 20:00 der Flieger abhebt. Um 18:15 Uhr durften wir dann auch endlich unsere Sachen auf´s Band legen und uns durchleuchten lassen. Alles gut, wie erwartet. Aaaaber, warum kommt mein Rucksack nicht aufs Band? Oh neiiiiinnnn, sie haben ihn rausgefischt und er bekommt eine Sonderuntersuchung. Allerdings lagen noch ca. 5 Taschen vor ihm, tooooollll. Es war dann schon nach 18:30 als mein Rucksack an die Reihe kam. Und was soll ich sagen? - Ich hatte eine kleine Flasche Wasser im Rucksack vergessen..... peinlich! Aber von dann an, lief es wieder. Flug war nicht ganz pünktlich, aber hey, das ist halt JFK. Trotzdem pünktlich in Paris gelandet, nicht pünktlich weggekommen, nicht pünktlich in Hannover angekommen. Und schon waren wir wieder zu Hause.

Fazit: Es war ein toller Urlaub. Wir haben viel gesehen, viel gemacht, viel erlebt. An manchen Stationen wäre ich gern noch ein wenig länger geblieben, aber so haben wir wenigstens einen Grund wiederzukommmen. Aber nicht nächstes Jahr, da haben wir schon andere Pläne :-)

Danke, dass ihr wieder alle mitgereist seid :-*

Mittwoch, 10. Juli 2019

Und schon wieder in New York

So, da liegen, sitzen, gammeln wir auf dem Bett in unserem New Yorker Hotel, mitten in Manhattan, rum. Die letzte Nacht ist angebrochen... Sind wir nicht erst vor ein paar Tagen angekommen? Der Urlaub ist mal wieder viel zu schnell zu Ende...
Heute morgen noch genossen wir in aller Ruhe unser Frühstück auf Long Island, umgeben von Ruhe und Natur, und 2 Stunden später (wir sind ohne Stau durchgekommen nach New York, yeeeaaahh) laufen wir die hektische, laute, volle 5th Avenue entlang - was für ein Schock! Aber wir haben uns recht schnell wieder akklimatisiert :-). Nach einem schnellen Snack haben wir uns zu Fuß aufgemacht zum Rockefeller Center. Lina durfte sich noch eine Aussichtsplattform aussuchen und sie hat sich für das Top of the Rocks entschieden (gute Wahl!). Auf dem Weg dahin, kamen wir noch hier vorbei






Wieder ein Punkt, den ich auf meiner To-Do-List streichen kann. Ich finde die Bibliothek wunderschön. Wie die Leute dort tatsächlich lernen, recherchieren können bei diesem Andrang von Touris, ist mir allerdings ein Rätsel.
Gut, weiter gehts. Und schon sind wir auch da...









Dieses mal konnten wir zwar nicht direkt durchgehen, aber mussten auch nur eine halbe Stunde warten. Die Wartezeit haben wir uns aber gut in den umliegenden Shops vertrieben (besonders Lina, hahaha). Oben angekommen, war es auch gar nicht so voll, wie wir dachten. Bis zum Sonnenuntergang wollten wir dann aber doch nicht warten, irgendwann mag man das Empire State Building auch nicht mehr sehen...
Da unser Hotel in Korea Town ist, liegt es natürlich nahe, dass wir heute abend koreanisch essen gehen. Auf dem Weg von der Subway (haben wir uns für die Rückfahrt nach Koreatown gegönnt), hörten wir dann vom Broadway laute Musik. Ok, wir sind neugierig, also mal hin und gucken. Da wurde tatsächlich schon wieder getanzt - mitten auf dem Broadway (der dafür teilweise gesperrt war) konnte jeder der wollte zu lateinamerikanischen Rhythmen das Tanzbein schwingen. Scheint hier echt ein Trend zu sein. Mir gefällt das. Nicht das ich tanzen könnte und da mitmachen wollen würde, aber zugucken ist klasse.
Dann haben wir noch sehr lecker (und sehr teuer) koreanisch gegessen, Lina hat die letzte halbe Stunde Öffnungszeit im KPop-Shop voll ausgenutzt, und nun sind wir im Hotel angekommen.
Morgen werden wir auch noch NY unsicher machen, denn unser Flieger geht erst abends um 20:00 Uhr. Nur bloggen kann ich dann nicht mehr. Je nachdem, was wir morgen noch so treiben, werde ich dann am Freitag den letzten Blog nachliefern.
Bis übermorgen, schlaft schön

Dienstag, 9. Juli 2019

Relax-Tag

Von dem heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten - wir haben eigentlich nix gemacht :-)
So war ja auch der Plan - ausschlafen, Power-Chillen. Gut, dass mit dem Ausschlafen hat bei mir schon mal nicht funktioniert. Wie schon befürchtet, sind die Dachfenster zwar nachts toll, aber ab 5.30 Uhr war es hell im Schlafzimmer, daaannnkkkeee. Immerhin habe ich mich noch bis 7.30 Uhr in den Schlaf retten können, aber dann schien mir quasi die Sonne ins Gesicht und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Dafür habe ich dann den ersten Kaffee ganz genüsslich auf der Terrasse in der Sonne zu mir genommen. Irgendwann schlurfte auch der Göttergatte aus dem Schlafzimmer, das Pubertier schlief weiterhin tief und fest (sie hat auch keine Dachfenster!). Casi und ich machten uns dann irgendwann auf den Weg was zum Frühstück einzukaufen. Gestern abend haben wir keinen Supermarkt mehr gefunden. Auch heute gestaltete sich die Suche recht langwierig, aber irgendwann war sie von Erfolg gekrönt. Gegen Mittag konnten wir dann auch endlich mal frühstücken. Danach war chillen angesagt. Aber am frühen Nachmittag machten wir uns auf, den öffentlichen Strand zu besuchen. Voll war es, die Amis haben leider mittlerweile auch schon Ferien. Und wie es leider so üblich ist an amerikanischen Stränden, gibt es keinen natürlichen Schatten. Wir hatten in unserem Cottage noch geschaut, ob es irgendwo einen Sonnenschirm gibt, aber leider Fehlanzeige. Somit war unsere Zeit am Strand schon mal streng limitiert. Lina und ich wagten uns dann ganz mutig, wenigstens teilweise ins Wasser - bis zu den Knien. Allzu viele waren aber auch wirklich nicht im Wasser, hauptsächlich Kinder. Der Strand an sich war auch nicht so schön - Steinstrand. Und natürlich hatten wir keine Badeschuhe dabei (wir besitzen sie auch nicht). Von daher war es eine gute Fußreflexzonenmassage über den Strand zu gehen.







Als sich unsere Haut langsam zu röten begann, verließen wir den Strand und mussten zu Hause erstmal - ja, richtig - Chillen :-)
Irgendwann machten Casi und ich uns auf den Weg zum nächstgelegenen Walmart - unsere M&M´s Vorräte müssen ja wieder aufgefüllt werden, hahaha....
Diverse Tüten M&M´s, Zahnpasta, Sonnencreme, Sonnenbrille, Jeanshosen später waren wir wieder zu Hause und - chillten.
Gegessen haben wir heute abend, ganz unüblich, im Applebee´s... Casi fand die Ribs gestern sooo lecker, dass er die heute Abend noch mal essen wollte, diesmal sogar All-you-can-eat. Nach 5 Runden war dann aber auch er mal richtig satt und wir fuhren wieder nach Hause. Jetzt dürft ihr raten, was wir noch so treiben?!

Montag, 8. Juli 2019

Auf nach Long Island

Und schon wieder heißt es Abschied nehmen... ok, Harrisburg haben wir jetzt nicht wirklich kennengelernt. Beim Durchfahren fand ich die Häuser wirklich sehr schön, aber irgendwie wirkt Harrisburg wie eine Geisterstadt - man sieht kaum Menschen, es ist erstaunlich wenig Verkehr, schon ein bisschen gruselig. Wenn wir auf der Straße mal jemanden gesehen haben, war es wie bei uns auf dem Dorf: man grüßt sich :-) Heute sollte es auf jeden Fall zu unserer vorletzten Station gehen: Long Island. Aber vorher hat uns Jennifer gefragt, ob wir noch mal vorbei kommen könnten, denn sie hat gestern Foto mit Casi vergessen. Da sie heute gearbeitet hat, haben wir sie dort besucht: auf einer Ranch, hmm, eher riesengroßes Anwesen, in Elizabethtown. Woooow, ich hatte jetzt nicht gedacht, dass wir noch eine Geschichtsstunde einlegen, aber es war super interessant und imposant! Jennifer hat mit uns eine Führung über das Anwesen gemacht. Eigentlich wollte sie das per Pferd mit uns machen, aber da es geregnet hat, haben wir dann doch lieber das Auto genommen. Der Besitzer dieses Anwesens hat ein Hobby: er kauft alte Scheunen oder andere Gebäude, läßt sie abbauen und bei sich wieder aufbauen, alles nur mit Werkstoffen aus der entsprechenden Ära - der absolute Wahnsinn.


Toilette und Ankleideraum für die Braut

immer noch Ankleideraum für die Braut






Hinter diesem Gemälde verbirgt sich - eine Damentoilette :-)

Die Star Barn







Es gibt 2 Scheunen, die auch für Events, speziell für Hochzeiten, vermietet werden. Natürlich kann man dann noch ein extra Farmhouse zum Übernachten (für max. 8 Personen) anmieten. Das Farmhouse kostet schon mal für eine Übernachtung 750 $.... was die Scheune kostet zum Feiern, haben wir dann lieber nicht mehr gefragt. Natürlich gibt es noch weitere Gebäude: Toilettenhaus, Hühnermuseum, Teepavillon etc. Aber zu einer echten Ranch gehören natürlich auch Tiere:





Jaaaa, Alpakas! Trotzdem sie gerade geschoren wurden, sind sie total weich und flauschig. Das große war aber auch ganz schön frech und hat immer versucht uns anzuknabbern. Es gibt aber auch noch Pferde, Esel und Longhorn-Rinder, aber die waren nicht so schön zu fotografieren und nicht so knuffig. Nach den Streicheleinheiten ging es dann im Auto weiter über die Ranch zu einem weiteren Projekt des Besitzers:




Eine Covered Brigde, die finde ich ja sooooo toll! Diese hat er tatsächlich für 1 $ gekauft! Vor der Brücke verlaufen Schienen, denn hier fährt auch ein Zug, ein ganz besonderer Zug





Dieses ist ein originalgetreuer Nachbau des Abraham Lincoln Zugs. Er hat 2 Waggons: im ersten war die Familie von Lincoln, im zweiten der Sarg mit Lincoln. Aus dem Inneren des 2. Wagens mochte ich keine Fotos machen. Es ist tatsächlich alles original nachgebaut...

Diese Führung hat uns zwar 2 Stunden gekostet, waren es aber alle mal wert. Es war ein absolut beeindruckender, imposanter und interessanter Mittag heute. Danke Jennifer :-*
Noch völlig geflasht von den ganzen Eindrücken machten wir uns dann aber hurtig auf den Weg. Dieser Weg war lang, und steinig, aber nach knapp 6 Stunden war er dann trotzdem geschafft.
Wir haben diesmal ein süßes, kleines Cottage. Den Fußweg zum Strand haben wir noch nicht gefunden, aber wir waren trotzdem da






Natürlich mussten wir auch sogleich unsere Füße ins Wasser halten - hmmm jaaa, für Füße baden ok, mehr geht aber dann doch nicht, brrrr.
Anschließend noch schnell was essen gefahren (Applebees musste wieder herhalten) und nun beenden wir den Abend auf dem Sofa bzw. im Bett.
Für morgen steht Ausschlafen (hahaha, über unserem Bett sind Fenster in der Decke. Zum Sterne gucken toll, aber morgen früh....) und Power-Chillen auf dem Programm....