Aber von vorne: Gegen 11:00 Uhr mußten wir dann leider aus unserer tollen Toronto-Unterkunft raus. Das erste mal in diesem Urlaub, dass ich es schade fand weiterzufahren...
Der Weg nach Niagara ist zum Glück nicht sehr weit, von daher waren wir auch in dem dichten, stockenden Verkehr ganz entspannt. Da ich unbedingt vorher noch zu Niagara-on-the-lake wollte, fuhren wir einen kleinen Umweg. Niagara-on-the-lake ist eine wunderhübsche kleine, historische Stadt. Leider war es dort sooo voll, dass es weit und breit keinen Parkplatz gab. Daher gibt es auch keine Fotos...
Die Gegend, durch die wir dann fuhren war auch richtig schön: viele Weingüter mit herrschaftlichen Häusern, viel Grün. Die Gegend hat schon was. Dann aber näherten wir uns unserem eigentlichen Ziel:
Dann kamen wir endlich in unserem Hotel an - und hatten gleich nach Betreten des Zimmers diesen grandiosen Ausblick auf den Horseshoe-Fall! Es hielt uns nicht länger im Zimmer, wir wollten runter.
Was ich nicht bedacht hatte: unser Hotel liegt ziemlich weit oben, die Fälle sind unten. Wie runterkommen? Da es brüllend heiß heute war, gönnten wir uns die Bahn
Und dann waren wir tatsächlich da!
Und mit genau so einem Boot wollten wir auch unbedingt fahren. Also rannten wir kilometerweit bis zum Anleger der "Hornblower", um dann gesagt zu bekommen, dass der Betrieb eingestellt wurde wegen Wasser im Fahrstuhl.... grrrrr. Wir waren super enttäuscht. Ok, dann erstmal eine Kleinigkeit essen und Plan B überlegen. Als wir das Restaurant wieder verließen, sahen wir wieder eine "Hornblower" fahren! Yeaaahhh - schnell zum Ticketschalter. Hmm, ok, die Schlangen an den Ticketschaltern waren nicht ganz kurz, aber ok. Bis Casi die mehrere 100 m lange Schlange sah, in die man sich NACH dem Ticketkauf einreihen musste um auf das Boot zu kommen. Neeee, und das in der prallen Sonne. Wir hätten sicherlich 2 Stunden warten müssen. Dass war es uns dann doch nicht wert. Also doch Plan B: Journey behind the Falls. Das ist eine Führung hinter dem Horseshoe-Fall. Die Tickets hierfür gab es dann wieder ganz vorne beim Horseshoe-Fall, puuuh, aber irgendwie müssen wir ja unsere täglichen 10 - 15 Kilometer zusammen kriegen, hahaha. Wir bekamen dann tatsächlich noch Tickets für die letzte Führung um 21:30 Uhr. Für die Führung bekommt man wunderhübsche gelbe "Müllsäcke", die braucht man auch tatsächlich. Und trotzdem waren wir alle hinterher nass. Da es halt eine sehr nasse Angelegenheit ist, gibt es auch nicht viele Fotos. Während der Führung hatten wir dann quasi auch noch die besten Plätze für das Feuerwerk, welches ganz nett war.
So, ich bin müde, morgen geht es wieder weiter nach Harrisburg. Für heute verabschiede ich mich mit einem Blick aus unserem Zimmer:
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