Montag, 8. Juli 2019

Auf nach Long Island

Und schon wieder heißt es Abschied nehmen... ok, Harrisburg haben wir jetzt nicht wirklich kennengelernt. Beim Durchfahren fand ich die Häuser wirklich sehr schön, aber irgendwie wirkt Harrisburg wie eine Geisterstadt - man sieht kaum Menschen, es ist erstaunlich wenig Verkehr, schon ein bisschen gruselig. Wenn wir auf der Straße mal jemanden gesehen haben, war es wie bei uns auf dem Dorf: man grüßt sich :-) Heute sollte es auf jeden Fall zu unserer vorletzten Station gehen: Long Island. Aber vorher hat uns Jennifer gefragt, ob wir noch mal vorbei kommen könnten, denn sie hat gestern Foto mit Casi vergessen. Da sie heute gearbeitet hat, haben wir sie dort besucht: auf einer Ranch, hmm, eher riesengroßes Anwesen, in Elizabethtown. Woooow, ich hatte jetzt nicht gedacht, dass wir noch eine Geschichtsstunde einlegen, aber es war super interessant und imposant! Jennifer hat mit uns eine Führung über das Anwesen gemacht. Eigentlich wollte sie das per Pferd mit uns machen, aber da es geregnet hat, haben wir dann doch lieber das Auto genommen. Der Besitzer dieses Anwesens hat ein Hobby: er kauft alte Scheunen oder andere Gebäude, läßt sie abbauen und bei sich wieder aufbauen, alles nur mit Werkstoffen aus der entsprechenden Ära - der absolute Wahnsinn.


Toilette und Ankleideraum für die Braut

immer noch Ankleideraum für die Braut






Hinter diesem Gemälde verbirgt sich - eine Damentoilette :-)

Die Star Barn







Es gibt 2 Scheunen, die auch für Events, speziell für Hochzeiten, vermietet werden. Natürlich kann man dann noch ein extra Farmhouse zum Übernachten (für max. 8 Personen) anmieten. Das Farmhouse kostet schon mal für eine Übernachtung 750 $.... was die Scheune kostet zum Feiern, haben wir dann lieber nicht mehr gefragt. Natürlich gibt es noch weitere Gebäude: Toilettenhaus, Hühnermuseum, Teepavillon etc. Aber zu einer echten Ranch gehören natürlich auch Tiere:





Jaaaa, Alpakas! Trotzdem sie gerade geschoren wurden, sind sie total weich und flauschig. Das große war aber auch ganz schön frech und hat immer versucht uns anzuknabbern. Es gibt aber auch noch Pferde, Esel und Longhorn-Rinder, aber die waren nicht so schön zu fotografieren und nicht so knuffig. Nach den Streicheleinheiten ging es dann im Auto weiter über die Ranch zu einem weiteren Projekt des Besitzers:




Eine Covered Brigde, die finde ich ja sooooo toll! Diese hat er tatsächlich für 1 $ gekauft! Vor der Brücke verlaufen Schienen, denn hier fährt auch ein Zug, ein ganz besonderer Zug





Dieses ist ein originalgetreuer Nachbau des Abraham Lincoln Zugs. Er hat 2 Waggons: im ersten war die Familie von Lincoln, im zweiten der Sarg mit Lincoln. Aus dem Inneren des 2. Wagens mochte ich keine Fotos machen. Es ist tatsächlich alles original nachgebaut...

Diese Führung hat uns zwar 2 Stunden gekostet, waren es aber alle mal wert. Es war ein absolut beeindruckender, imposanter und interessanter Mittag heute. Danke Jennifer :-*
Noch völlig geflasht von den ganzen Eindrücken machten wir uns dann aber hurtig auf den Weg. Dieser Weg war lang, und steinig, aber nach knapp 6 Stunden war er dann trotzdem geschafft.
Wir haben diesmal ein süßes, kleines Cottage. Den Fußweg zum Strand haben wir noch nicht gefunden, aber wir waren trotzdem da






Natürlich mussten wir auch sogleich unsere Füße ins Wasser halten - hmmm jaaa, für Füße baden ok, mehr geht aber dann doch nicht, brrrr.
Anschließend noch schnell was essen gefahren (Applebees musste wieder herhalten) und nun beenden wir den Abend auf dem Sofa bzw. im Bett.
Für morgen steht Ausschlafen (hahaha, über unserem Bett sind Fenster in der Decke. Zum Sterne gucken toll, aber morgen früh....) und Power-Chillen auf dem Programm....

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