Gestartet sind wir aber auch wieder erst gegen Mittag. Irgendwie schaffen wir es hier nicht so früh aus dem Bett, liegt wahrscheinlich daran, dass wir hier so gut schlafen können.
Als erstes führte uns unser Weg zum Dundas Square, quasi der Times Square von Toronto. Hmm, jaaa, machte uns nicht so an. Dann ging es gleich weiter in das Eaton Centre, eine Einkaufsmall. Eigentlich wollte ich dort nur die unter der Decke hängenden Gänse fotografieren, aber wo wir schon mal da waren...
In der Mall fiel uns dann noch das ein oder andere Teil in die Hände, welches unbedingt mitgenommen werden wollte xD.
Anschließend ging es weiter zum Toronto-Sign, bzw. zu den Rathäusern. Neben dem alten Rathaus
steht auch direkt das neue Rathaus. Und davor wurde vor einigen Jahren, eigentlich nur temporär, das Toronto-Sign hingestellt. Da sich der Schriftzug großer Beliebtheit erfreut, ließ man es dann doch einfach stehen.
Abends ist der Schriftzug auch beleuchtet.
Weiter ging es die Queen Street entlang.
Dieser Brunnen (es gibt seeehhhrrr viele in Toronto) steht mitten auf einer Kreuzung - kann man so machen...
Unser Ziel dieses mal war die Graffiti Alley
Wow, da waren schon richtig tolle Sachen dabei! Ich liebe so etwas...
Mittlerweile fing Toronto an, sich in mein Herz zu schleichen..
Nachdem wir schon recht viel unterwegs waren (fast alles zu Fuß, wobei wir uns heute ja eine Tageskarte für die Öffis gegönnt haben, hahaha), brauchten wir erstmal eine Pause und was zu essen. Und siehe da, es geht auch recht günstig in Toronto, man muss nur an den richtigen Stellen sein.
Der Fashion-District gefiel uns allen sehr gut: kleine Häuser, viele verschiedene Shops, Restaurants, Cafes etc. Das Publikum absolut bunt gemischt, so mag ich das.
Nach der Pause ging es, diesmal mit Streetcar (Straßenbahn) weiter zu einem weiteren KPop-Shop, der Lina allerdings nicht glücklich machen konnte. Von dort weiter in den Distillerie-District. Ich hatte auf mehreren Seiten gelesen, dass es dort toll sein soll.
Nun ja, ist ja wirklich hübsch gemacht - alte Häuser neu restauriert, hochpreisige Läden rein, alles sauber, alles stylisch. Uns gefiel es nicht. Also ging es nun weiter mit dem Bus zum Hafen. Dort hatten wir gestern ein Schild gesehen, dass heute abend auf dem Pier getanzt wird. Also, ab in den Bus und ein paar Stationen fahren. Hmm, ok, der Bus fährt wieder Richtung Downtown, wird schon so richtig sein. Eine ältere Dame im Bus war schon ganz aufgeregt und fragte alle Passagiere und auch den Busfahrer, ob das denn so richtig sei. Irgendwann bog der Bus auch wieder Richtung Hafen ab, die ältere Dame stieg sogleich aus. Der Busfahrer hielt etwas länger, schaute in sein Handy und meinte dann zu den Mitfahrenden, wann sich denn die Route geändert hätte? Irgendwie ist er falsch gefahren... ja klasse, da fährt man mal Bus und erwischt einen Busfahrer, der seine Route nicht kennt. Ok, dann steigen wir auch mal lieber aus und gehen den Rest zu Fuß. Auf dem Weg zur "Party auf dem Pier" wurde Casi dann auch noch von einem Vogel attackiert - was ist hier los, hahaha?!? Dann erreichten wir auch schon unser Ziel:
Bei "Dancing on the Pier" handelte es sich tatsächlich um eine Tanzstunde für jedermann, zu "toller" Country-Musik... ooookkkkaaaayyy, da hatten wir uns auch etwas anderes vorgestellt.
Also nur noch ein bisschen am See entlang geschlendert
| Manche gehen mit ihrem Hund spazieren, dieser Mann mit seinem Papagei |
und wir machten uns auf den Weg nach Hause.
Fazit Toronto: Die Stadt hat mich nicht auf den ersten Blick geflasht, aber sie hat sich ganz langsam in mein Herz geschlichen. Irgendwann passte halt alles: unsere Wohnung ist toll, in einer tollen Lage, mit einer tollen Vermieterin, die Stadt hat einen tollen Turm, tolle Leute, tolle Locations. Aber es ist auch wirklich nicht alles schön. Uns sind die vielen, vielen Obdachlosen aufgefallen, die man tatsächlich überall in der Stadt sieht, und vor allem sind darunter auch sehr viele Frauen. Manche sind auch einfach durchgeknallt. Aber jede Stadt hat halt Licht- und Schattenseiten.
Mittlerweile kann ich es mir durchaus vorstellen, nochmal wiederzukommen. Schon allein um Toronto Islands zu besuchen (dazu konnte ich meine Familie nicht bewegen)!
Morgen geht es dann zur letzten Canada-Station: Niagara Falls
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